Bergwandern, Klettern und Skitourengehen erfreuen sich in Deutschland und im gesamten Alpenraum großer Beliebtheit. Gleichzeitig gehören Stürze, Abstürze, Erschöpfung und gesundheitliche Probleme zu den häufigsten Gründen für Bergrettungseinsätze. Die aktuellen Statistiken für 2026 zeigen allerdings ein differenziertes Bild: Je nach Land werden Unfälle, Notfälle, Verletzte, unverletzte Gerettete und Todesfälle unterschiedlich erfasst.
Besonders wichtig ist deshalb die Unterscheidung zwischen einem Bergunfall und einem Bergnotfall. In der Schweizer Statistik zählen beispielsweise auch unverletzte Personen dazu, die wegen Erschöpfung, Überforderung oder einer Blockierung nicht mehr selbstständig weiterkommen.
Bergunfälle Deutschland 2026: Welche Daten sind aktuell?
Der Deutsche Alpenverein (DAV) veröffentlicht seine Bergunfallstatistik seit 1952. Die umfassende Statistik erscheint im Zwei-Jahres-Rhythmus und basiert ausschließlich auf Unfällen von DAV-Mitgliedern. Für 2026 liegt deshalb nicht automatisch eine vollständige deutsche Jahresstatistik für alle Bergsportler vor. Die letzte umfassende DAV-Auswertung bezieht sich auf 2022.
Für 2026 stehen jedoch aktuelle DAV-Auswertungen zu typischen Unfallmustern zur Verfügung. Danach passieren beim Bergwandern die meisten Unfälle. Bei Sportarten wie Klettern und Skitourengehen dominieren dagegen Stürze. Zusätzlich spielen beim Wandern sogenannte Blockierungen eine wichtige Rolle. Dabei müssen Menschen gerettet werden, obwohl sie teilweise unverletzt sind, weil sie beispielsweise erschöpft sind oder die Tour beziehungsweise die Bedingungen unterschätzt haben.
Deutschland: Bergunfälle nach Disziplin
| Disziplin | Aktuelle Datengrundlage | Typische Unfallursachen 2026 | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Bergwandern | DAV: 384 Unfälle/Notfälle 2022 | Sturz, Stolpern, Umknicken, Blockierung, körperliche Probleme | beliebteste Bergsportdisziplin |
| Klettern | DAV-Unfallstatistik und aktuelle Präventionsdaten | Sturz, Absturz, Sicherungsfehler | Stürze können besonders schwere Verletzungen verursachen |
| Skitouren | DAV-Unfallstatistik/aktuelle Präventionsdaten | Sturz, Lawinen, Blockierung | Sturz ist bei nicht tödlichen Unfällen besonders relevant |
| Klettersteig | DAV-Unfallstatistik | Sturz, Absturz, Blockierung | Absturz kann besonders schwerwiegende Folgen haben |
| Hochtouren | DAV-Unfallstatistik | Absturz, Sturz, Blockierung, objektive Gefahren | häufig anspruchsvollere Bedingungen |
| Bergsteigen | DAV-Unfallstatistik | Sturz/Absturz, Wetter, Erschöpfung | stark von Gelände und Bedingungen abhängig |
Beim Bergwandern entfielen in der DAV-Statistik für 2022 insgesamt 384 der 1.243 erfassten Unfälle und Notfälle auf diese Disziplin. Das entspricht rund einem Drittel. Von den 35 Todesfällen entfielen 17 auf das Bergwandern. Der DAV weist gleichzeitig darauf hin, dass die hohe absolute Zahl vor allem mit der großen Zahl der aktiven Bergwanderer zusammenhängt.
Warum beim Wandern besonders viele Unfälle registriert werden
Bergwandern ist innerhalb des DAV mit großem Abstand die am häufigsten ausgeübte Bergsportaktivität. In einer Mitgliederbefragung von 2025 gaben 95 Prozent der Befragten an, zumindest gelegentlich zu wandern oder bergzuwandern.
Die hohe absolute Unfallzahl bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Wandern pro ausgeübter Stunde oder pro Teilnehmer gefährlicher ist als andere Bergsportarten. Für eine seriöse Risikobewertung müssten Unfallzahlen beispielsweise auf Teilnehmerzahlen, Tourenstunden oder Aktivitätstage bezogen werden.
Der DAV nennt für 2022 eine statistische Größenordnung von rund 228 Jahren Bergwandern, bevor bei einer einzelnen Person erstmals ein Unfall registriert würde. Dabei handelt es sich um eine statistische Modellierung und nicht um eine individuelle Sicherheitsprognose.
Häufigste Ursachen beim Bergwandern
Die österreichische Unfallforschung liefert besonders detaillierte aktuelle Vergleichsdaten. Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) wertete für den Zeitraum 1. November 2015 bis 31. Oktober 2025 die vergangenen zehn Jahre aus.
Im Durchschnitt wurden in Österreich rund 2.600 beim Wandern verunfallte Personen pro Jahr registriert. Davon waren etwa 1.000 unverletzt, 1.500 verletzt und durchschnittlich 106 Personen kamen ums Leben.
Unfallursachen beim Wandern in Österreich – 10-Jahres-Mittel
| Ursache | Bedeutung laut ÖKAS | Einordnung |
|---|---|---|
| Sturz/Stolpern/Ausgleiten | ca. 40 % der Verunfallten | häufigste Unfallursache |
| Verirren/Versteigen | sehr häufig | besonders viele unverletzte Notfälle |
| Erschöpfung | häufig | führt vielfach zu Rettungen ohne Verletzung |
| Herz-Kreislauf-Störung | besonders relevant bei Todesfällen | rund 37 % der Wandertoten |
| Absturz | ca. 2 % der Verunfallten | vergleichsweise selten, aber hohe Sterblichkeit |
| Steinschlag | deutlich seltener | in zehn Jahren 18 Todesfälle |
| Lawinen | selten beim Wandern | in zehn Jahren 8 Todesfälle |
| Blitzschlag | selten | in zehn Jahren 6 Todesfälle |
Sturz, Stolpern und Ausgleiten sind damit mengenmäßig besonders relevant. Für tödliche Ereignisse ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Sturz und Absturz waren zusammen für rund 51 Prozent der Todesfälle beim Wandern verantwortlich, während Herz-Kreislauf-Störungen etwa 37 Prozent ausmachten.
Alpenraum: Schweiz liefert besonders aktuelle Zahlen für 2025
Für die Schweiz liegt bereits eine aktuelle Bergnotfallstatistik für 2025 vor, die im Frühjahr 2026 veröffentlicht wurde. Insgesamt mussten in den Schweizer Bergen im Jahr 2025 fast 4.000 Personen gerettet werden. Das waren rund 11 Prozent mehr als der Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024.
Gleichzeitig sank die Zahl der tödlichen Bergunfälle. Im klassischen Bergsport kamen 2025 insgesamt 98 Personen ums Leben. Das war laut Schweizer Alpen-Club (SAC) der niedrigste Wert der vergangenen zehn Jahre.
Schweiz 2025: Bergnotfälle nach Disziplin
| Disziplin | Anteil an den Bergnotfällen | Bemerkung |
|---|---|---|
| Bergwandern/Wandern | 46 % | größte Gruppe |
| Skitouren | 14 % | zweitgrößte relevante Gruppe |
| Hochtouren | 14 % | gleich hoher Anteil wie Skitouren |
| Klettern | kleinerer Anteil | Blockierung besonders wichtig |
| Weitere Bergsportarten | Rest | unterschiedliche Disziplinen |
Beim Bergwandern gab es 2025 in der Schweiz 36 tödliche Unfälle. Bei Skitouren kamen 22 Personen ums Leben, bei Hochtouren 23.
Schweiz: Sturz und Erschöpfung als wichtige Ursachen
Stürze und Abstürze waren 2025 über alle erfassten Aktivitäten hinweg die häufigste Ursache für Rettungseinsätze.
Bei Bergwanderungen entfielen 39 Prozent der Notfälle auf Stürze. Blockierungen beziehungsweise Erschöpfung machten 35 Prozent aus. Hinzu kamen Erkrankungen mit 16 Prozent.
Bei Skitouren lag der Anteil der Sturzereignisse 2025 bei 49 Prozent. Blockierungen kamen auf 20 Prozent und Lawinen auf 14 Prozent. Damit wird deutlich, dass Lawinen zwar ein besonders relevantes Risiko für Skitourengeher darstellen, zahlenmäßig jedoch nicht den größten Anteil aller Rettungseinsätze ausmachen.
Schweiz 2025: Ursachen im Vergleich
| Disziplin | Häufige Ursache | Anteil/Einordnung |
|---|---|---|
| Bergwandern | Sturz/Absturz | 39 % |
| Bergwandern | Blockierung/Erschöpfung | 35 % |
| Bergwandern | Erkrankung | 16 % |
| Skitouren | Sturz | 49 % |
| Skitouren | Blockierung | 20 % |
| Skitouren | Lawine | 14 % |
| Klettern | Blockierung | häufigste Ursache |
| Klettern | Sturz | zweithäufigste Ursache |
| Hochtouren | Blockierung | häufigste Ursache |
Die Kategorie „Blockierung“ umfasst unter anderem Erschöpfung, Überforderung, Materialverlust oder andere Situationen, in denen eine Person die Tour nicht mehr selbstständig fortsetzen oder abbrechen kann.
Skitouren: Sturz wichtiger als Lawinenunfall
Bei Skitouren wird in der öffentlichen Wahrnehmung häufig das Lawinenrisiko besonders stark hervorgehoben. Die aktuellen Unfallstatistiken zeigen jedoch, dass Stürze bei den nicht tödlichen Notfällen eine wesentlich größere Rolle spielen können.
Auch der DAV weist in seinen aktuellen Sicherheitshinweisen darauf hin, dass der Sturz beim Skitourengehen die Hauptunfallursache ist. Lawinen haben bei den nicht tödlichen Unfällen einen deutlich geringeren Anteil. Für die Sicherheit bleibt eine fundierte Lawinenkunde allerdings zentral, weil Lawinenereignisse besonders schwere oder tödliche Folgen haben können.
Klettern: Andere Unfallmuster als beim Wandern
Beim Klettern unterscheiden sich die Unfallmuster deutlich vom Bergwandern. Stürze und Abstürze spielen eine größere Rolle, während beim Bergwandern zusätzlich Erkrankungen, Verirren und Erschöpfung eine erhebliche Bedeutung haben.
Auch in Kletterhallen werden Stürze als wichtiges Unfallmuster sichtbar. Die DAV-Kletterhallen-Unfallstatistik 2025 erfasste gemeinsam mit KLEVER und dem österreichischen VKAÖ insgesamt 341 gemeldete Unfälle in künstlichen Kletteranlagen in Deutschland und Österreich. In die detaillierte Auswertung gingen 252 Fälle ein. Davon entfielen 174 auf das Bouldern und 68 auf das Seilklettern.
Beim Bouldern machten Verletzungen durch Stürze auf die Matte 84 Prozent der ausgewerteten Boulderunfälle aus. Beim Seilklettern waren unter anderem Bodenstürze, Sicherungsfehler und Anprallverletzungen relevant.
Diese Hallendaten sind allerdings nicht mit den klassischen Bergunfallstatistiken gleichzusetzen. Sie beziehen sich auf künstliche Kletteranlagen und nicht auf Kletterunfälle im alpinen Gelände.
Österreich 2026: Aktuelle Entwicklung
Für Österreich veröffentlicht das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit gemeinsam mit der Alpinpolizei eine umfangreiche alpine Unfalldatenbank. Jährlich werden mehr als 8.000 Alpinunfälle aufgenommen und anonymisiert ausgewertet.
Im September 2026 veröffentlichte das ÖKAS zudem einen Rückblick auf den Bergsommer 2026. Dabei wurden unter anderem Wandern, Hochtouren, Klettern und Klettersteiggehen detailliert ausgewertet. Die Auswertung beschreibt für diese Disziplinen mehr Verunfallte bei gleichzeitig weniger Toten.
Damit stehen für Österreich bereits 2026er Daten zur Verfügung, während Deutschland wegen des zweijährigen Veröffentlichungsrhythmus des DAV weiterhin stärker auf die zuletzt vollständig ausgewerteten Jahre sowie aktuelle thematische Analysen zurückgreift.
Deutschland, Österreich und Schweiz im Vergleich
| Merkmal | Deutschland | Österreich | Schweiz |
|---|---|---|---|
| Wichtigste Datenquelle | DAV | ÖKAS/Alpinpolizei | SAC/Bergrettungsorganisationen |
| Aktuelle Datenlage 2026 | DAV-Auswertungen, letzte umfassende Statistik 2022 | 2026-Auswertungen vorhanden | Bergnotfallstatistik 2025 |
| Bergwandern | größte Unfallgruppe | größte Unfallgruppe | 46 % der Bergnotfälle |
| Skitouren | Sturz besonders wichtig | eigene alpine Unfallstatistik | 14 % der Bergnotfälle |
| Klettern | Sturz/Absturz relevant | detaillierte Alpinunfallstatistik | Blockierung besonders häufig |
| Häufigste Ursache allgemein | Sturz bzw. Blockierung je nach Disziplin | Sturz/Stolpern/Ausgleiten beim Wandern | Sturz/Absturz |
| Erschöpfung/Blockierung | wichtige Rettungsursache | wichtige Ursache für Notfälle | zunehmende Bedeutung |
| Lawinen | vor allem bei Skitouren relevant | saisonal und regional relevant | 14 % der Skitouren-Notfälle |
Warum absolute Unfallzahlen vorsichtig interpretiert werden müssen
Eine Statistik mit absoluten Unfallzahlen sagt zunächst wenig über das individuelle Risiko aus. Wenn eine Sportart von Millionen Menschen betrieben wird, können dort zwangsläufig mehr Unfälle auftreten als bei einer Sportart mit wesentlich weniger Teilnehmern.
Das zeigt sich besonders beim Bergwandern. In Deutschland und Österreich führt diese Disziplin die absoluten Unfallzahlen an. Gleichzeitig ist sie auch eine der mit Abstand am häufigsten ausgeübten Bergsportarten.
Für einen aussagekräftigen Vergleich wären deshalb Kennzahlen wie Unfälle pro 1.000 aktive Personen, pro 1.000 Tourentage oder pro 100.000 Stunden Sportausübung sinnvoll. Solche standardisierten Werte liegen jedoch nicht für alle Länder und Disziplinen in einer einheitlichen aktuellen Form vor.
Erschöpfung und Blockierung werden wichtiger
Eine interessante Entwicklung im Alpenraum betrifft unverletzte Rettungen. In der Schweiz wurden 2025 rund 1.500 Personen gesund gerettet. 84 Prozent dieser Personen hatten die Rettung alarmiert, weil sie blockiert waren. Dazu gehörten unter anderem Erschöpfung, Verirren und Situationen, in denen weder ein sicherer Weiterweg noch eine Umkehr möglich war.
Der Anteil der unverletzt Geretteten stieg in der Schweiz von 29 Prozent im Jahr 2020 auf 38 Prozent im Jahr 2025. Der SAC nennt unter anderem die bessere Erreichbarkeit durch Mobiltelefone und die professionellere Organisation der Rettung als mögliche Faktoren.
Was lässt sich aus der Bergunfallstatistik 2026 ableiten?
Die verfügbaren Zahlen zeigen einige wiederkehrende Muster:
- Bergwandern verursacht die meisten absoluten Notfälle, was auch mit der hohen Zahl der Wandernden zusammenhängt.
- Stürze und Abstürze gehören zu den wichtigsten Unfallursachen und sind bei mehreren Disziplinen besonders relevant.
- Skitouren sind stark durch Sturzereignisse geprägt, während Lawinen einen kleineren Anteil der gesamten Notfälle ausmachen.
- Erschöpfung und Blockierung spielen eine große Rolle, insbesondere bei Bergwanderungen und Hochtouren.
- Kletterunfälle unterscheiden sich vom Wandern, da Sturz-, Sicherungs- und Absturzereignisse stärker ins Gewicht fallen.
- Tödliche Unfälle müssen separat betrachtet werden, weil seltene Ereignisse wie Abstürze oder Lawinen einen wesentlich größeren Anteil an den Todesfällen als an allen Rettungseinsätzen haben können.
- Eine gemeinsame Alpenraum-Gesamtzahl ist nicht seriös, weil Deutschland, Österreich und die Schweiz unterschiedliche Erfassungs- und Definitionssysteme verwenden.
Quellen und weiterführende Informationen
Für die Recherche zur Bergunfallstatistik 2026 sind insbesondere die folgenden Institutionen relevant:
- Deutscher Alpenverein (DAV): Bergunfallstatistik – langfristige deutsche Unfallstatistik und aktuelle Sicherheitsforschung. DAV Bergunfallstatistik
- DAV: Zahlen und Fakten zum Bergwandern – aktuelle Daten zum Bergwandern und zur Unfallentwicklung. DAV Zahlen und Fakten zum Bergwandern
- Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS): Alpine Unfallstatistik – österreichische Alpinunfalldaten und Auswertungen. ÖKAS Alpine Unfallstatistik
- ÖKAS: Wanderunfälle – Zahlen, Daten und Fakten – detaillierte Auswertung der Ursachen beim Wandern. ÖKAS Wanderunfälle
- Schweizer Alpen-Club SAC: Bergnotfallstatistik 2025 – aktuelle Schweizer Zahlen zu Rettungseinsätzen, Todesfällen und Unfallursachen. SAC Bergnotfallstatistik 2025
- DAV/KLEVER/VKAÖ: Kletterhallen-Unfallstatistik 2025 – aktuelle Unfallzahlen aus deutschen und österreichischen Kletter- und Boulderhallen. DAV Kletterhallen-Unfallstatistik 2025
Fazit
Die Bergunfallstatistik 2026 zeigt kein einheitliches Unfallbild, sondern deutliche Unterschiede zwischen den Disziplinen. Beim Bergwandern stehen Stürze, Stolpern und Ausgleiten sowie Blockierungen und gesundheitliche Probleme im Vordergrund. Bei Skitouren dominieren Stürze bei den Rettungseinsätzen, während Lawinen vor allem wegen ihrer möglichen schweren Folgen relevant bleiben. Beim Klettern spielen Sturz-, Absturz- und Sicherungsereignisse eine größere Rolle.
Für den gesamten Alpenraum ist außerdem die zunehmende Bedeutung von Erschöpfung und Blockierung auffällig. Viele Rettungseinsätze betreffen Menschen, die nicht verletzt sind, ihre Tour aber aufgrund von Konditionsproblemen, Orientierungsschwierigkeiten oder ungünstigen Bedingungen nicht mehr selbstständig fortsetzen können.
Bei der Interpretation der Tabelle sollte deshalb immer berücksichtigt werden, ob eine Quelle alle Notfälle, nur Unfälle, nur Verletzte oder ausschließlich Todesfälle erfasst. Erst diese Unterscheidung ermöglicht einen sinnvollen Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz.