Outdoor kochen – welche Möglichkeiten gibt es?

Outdoor kochen Lagerfeuer

Kochen unter freiem Himmel ist im Trend. Doch wie kocht man die Mahlzeiten beim Outdoor-Ausflug? Was ist mit Grillen? Muss man darauf verzichten? Gibt es gute Alternativen? In diesem Artikel finden Sie Antworten.

 

 

Outdoor kochen und grillen

 

Wer beim Outdoor-Ausflug Kochen und Grillen möchte, steht vor einer Herausforderung. Ein handelsüblicher Standgrill ist kaum zu transportieren und der heimische Herd kommt gar nicht erst infrage. Die gute Nachricht: Sie müssen beim Outdoor-Erlebnis auf nichts verzichten.

 

 

Es gibt eine Reihe mobiler, preiswerter und guter Alternativen. Vom Einweggrill über Gaskocher bis zum Raketenofen ist alles dabei, was Ihnen das Kochen und Grillen in der freien Natur erlaubt. Warum wird gesunde Ernährung im Alltag eigentlich so unterschätzt?

 

Gaskocher

 

Diese leicht zu transportierenden und günstige Kocher sind aus dem Outdoorbereich nicht wegzudenken. Gaskocher sind sofort einsatzbereit und können nicht nur eine Dose Ravioli aufwärmen, sondern auch zuverlässig Wasser erhitzen.

 

Mobiler Grill

 

Wie der Name bereits verrät, ist ein mobiler Grill kompakt und leicht zu befördern, selbst auf dem Fahrradlenker. Er ist schnell aufgebaut und die Grillfläche kann auf das Doppelte erweitert werden, sodass mehr Essen Platz auf dem Grillrost findet.
Den mobilen Grill gibt es in verschiedenen Ausführungen: vom Kohlegrill, über Gasgrill bis zum elektrischen Grill, wobei dieser aufgrund des fehlenden Stromzugangs für Campen in wilder Natur ungeeignet ist.

 

Das Grillen mit Kohlebriketts bringt das typische, rauchige Grillaroma mit sich, die Temperatur kann beim Kohlegrill jedoch nicht reguliert werden. So kann passieren, dass das Steak außen verbrannt und im Inneren noch roh ist. Deshalb eignet sich dieser Grill eher für Würstchen und Gemüse.

 

Der Gasgrill hat nicht nur den Vorteil, das Fleisch durchzugaren, sondern auch das Kochen auf kleineren Stufen zu ermöglichen. Zudem entsteht bei seiner Nutzung keine Asche. Insbesondere auf einer mehrtägigen Wandertour freut man sich früher oder später auf leckeres, kräftiges Essen.

 

Einweggrill

 

Diesen, meist aus Aluminium bestehenden Grill gibt es recht günstig nicht nur im Baumarkt, sondern auch in Supermärkten und Discountern zu erwerben. Möchte man ihn im Rucksack mitnehmen, erweist sich seine kompakte Größe als großes Vorteil. Außerdem muss er nicht gesäubert werden.

 

Doch genauso, wie beim mobilen Kohlegrill, gibt es hier keine Möglichkeit zur Temperaturregelung, sodass das Grillgut zu verbrennen droht. Zudem reicht das Essen, welches mit diesem Grill zubereitet wird, nicht für größere Gruppen, sondern maximal für 3 Personen.

 

Raketenofen

 

Dieser Ofen erreicht im Nu seine maximale Heizleistung und ist damit perfekt für Kochen und Grillen an der frischen Luft. Er ist so kraftvoll, dass man sich in seiner Nähe an kalten Tagen sogar gut aufwärmen kann. Hier im Test konnte der Raketenofen überzeugen.

 

Lagerfeuer

 

Wer sich traut, kann selbst ein Lagerfeuer machen und auf diese Art Würstchen, Fleisch und Gemüse am Spieß brutzeln. Ein Lagerfeuer hat immer einen gewissen Charme und nicht selten entstehen genau dann unvergessliche Momente, welchen den Outdoor-Ausflug zu einem Erlebnis machen. Die richtige Ernährung für Kletterer – häufig kommt man ohne Lagerfeuer aus.

 

Fazit

 

Auf gutes Essen muss in der Natur nicht verzichtet werden. Es gibt gut transportierbare und günstige Möglichkeiten für Outdoor-Ausflüge.
Mithilfe vom Gaskocher oder Raketenofen können Sie Ihre Speisen kochen und braten und mit mobilen Grills und Einweggrills das Fleisch und Gemüse anrösten. Wenn Sie sich bei der Auswahl richtiger Koch- und Grillgeräte unsicher sind, lohnt sich immer ein Vergleich oder eine professionelle Beratung. Leckere Rezepte für das Outdoor-Kochen gibt es hier.

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